Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität

Zielsetzung und weitere Informationen

 

Qualität macht den Unterschied in der Gesundheitsförderung. Mit der Diskussion um ein kommendes Präventionsgesetz rücken die Fragen der Qualitätsentwicklung und -sicherung wieder stärker in den Blick. Die Qualität von Angeboten und Maßnahmen ist entscheidend für den Erhalt und die Förderung von Gesundheit. Diese Qualität herzustellen, weiterzuentwickeln und nachzuweisen, gehört zur guten Praxis und ist darüber hinaus ein wichtiges Kriterium für die Bewilligung von Fördermitteln.

Ziel des Gesamtprojektes ist der Aufbau von landes- und bundesweiten Kompetenznetzwerken für Qualitätsentwicklung und -sicherung. Damit soll Praktiker/innen ein regionales praxisnahes Beratungsangebot zur Verfügung gestellt werden, welches Unterstützung in geeigneter Form für die Entwicklung und Sicherung von Qualität anbietet. Die zukünftigen Kompetenznetzwerke auf Länderebene werden an den Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit angebunden sein, in dessen Rahmen das Projekt durchgeführt wird.

Gesundheit Berlin-Brandenburg unterstützt die Gesamtkoordination des Projektes und erstellt ein Konzept für die Nutzung des Internetportals inforo online für die Beratung und den Austausch zu Verfahren und Instrumenten der Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung. Zudem wird die Praxisdatenbank des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit im Bereich Qualität weiterentwickelt.

Als Landesvereinigung führt Gesundheit Berlin-Brandenburg im Feld der Gesundheitsförderung mit älteren Menschen und im Setting Kita Bestands- und Bedarfserhebungen in Berlin und Brandenburg durch. Zwei Regionalkonferenzen dienen dem Austausch und Wissenstransfer zwischen Akteurinnen, Akteuren und Fachkräften im kommunalen Bereich. Die Good Practice-Werkstätten und die Kita-Transfertage werden als Qualitätsentwicklungsinstrumente untersucht.


Weitere Informationen zur Struktur des Gesamtprojektes und den teilnehmenden Akteuren auf Bundesebene finden Sie unter www.gesundheitliche-chancengleichheit.de.