Am 22. Juni startete die Allianz gegen Einsamkeit auf der Konferenz „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ in Berlin mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung. Das Bündnis, initiiert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat zum Ziel, das Wissen, die Kräfte und das Engagement zum Thema Einsamkeit zu bündeln, um gemeinsam das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Unser Vorstandsvorsitzender Prof. Rolf Rosenbrock gehört zu den Erstunterzeichnenden der Allianz, seit kurzem ist auch Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. offizielles Mitglied.
Mit der Allianz gegen Einsamkeit sollen vielfältige Akteure, Aktivitäten und Wissen zusammengebracht werden, um eine breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit für das Thema Einsamkeit zu fördern sowie das soziale Miteinander zu stärken.
Bei Gesundheit Berlin-Brandenburg vertreten wir ein breites Gesundheitsverständnis, das weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit beinhaltet. Gesundheit umfasst demnach auch Aspekte wie gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung, soziale Einbindung und psychisches Wohlbefinden. Die Allianz gegen Einsamkeit stärkt genau diese Aspekte.
Das Thema Einsamkeit in unseren Projekten
"Gesund teilhaben" ist eines der Gesundheitsziele, die unsere Arbeit prägen. Mehrere unserer Projekte widmen sich dem Thema, etwa diese:
- Das Thema "Teilhabe" zieht sich thematisch durch alle Arbeitsgruppen der Fachstelle Gesundheitsziele, zuletzt etwa im Rahmen der Veranstaltung "Miteinander statt nebeneinander" (2026).
- Auch die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ) behandelt das Thema in ihren Veranstaltungen, etwa im Rahmen der Inforeihe: “Nicht das ICH, sondern das WIR – Wege aus der Einsamkeit” (2025). Im Rahmen vom Landesförderprogramm "Pflege vor Ort" ist soziale Teilhabe ein Baustein.
- Die KGC Brandenburg veröffentlichte bereits 2022 die Broschüre "Wege aus der Einsamkeit.