Unsere Sprechzeiten:

Nachhaltigkeit bei Gesundheit Berlin-Brandenburg

Der Verein orientiert sich in seiner Arbeit an den Nachhaltigkeitszielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Die Agenda 2030 ist ein Fahrplan für die Zukunft, um weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und dabei  die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren. Gesundheit Berlin-Brandenburg knüpft sowohl inhaltlich auf Projektebene als auch sozial (Arbeitgeberprofil) und ökologisch (Betriebsebene) an die SDGs an. Die enge Verbindung zwischen allen Zielen findet sich konzeptionell im "Health in All Policies"-Ansatz wieder, den unsere Projekte adressieren.


Die drei Säulen der Nachhaltigkeit im Verein

Inhaltlicher Bezug zu Nachhaltigkeit, Klima & Umwelt (Projektebene)

  • Gesundheitliche Chancengerechtigkeit (SDG 1, 3 & 10) als Vereins-Ziel: Jährlich organisiert Gesundheit Berlin-Brandenburg den Kongress Armut und Gesundheit
  • Umsetzung von Veranstaltungsformaten wie dem Lunch Talk, bei dem der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit gemeinsam mit KLUG e.V. Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 3 & 13) adressiert
  • Infomaterialien wie diese Broschüre der KGC Brandenburg verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Gesundheit und ökologischen Aspekten (SDG 3 & 13)
  • Ausbau von Partnerschaften (SDG 17), etwa zum Umweltbundesamt (Mitveranstalter des Kongresses Armut und Gesundheit) und zur Deutschen Umwelthilfe (DUH) (Partner des Kooperationsverbundes)
  • Projekte wie „Gesund in Berlin“ (Fördermittelgeber u.a. Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt): im Rahmen u.a. der Fachkräfteschulungsreihe „Umwelt, Gesundheit, Klima: verstehen, vermitteln und erleben im Kiez“ findet eine praxisnahe Auseinandersetzung mit Umweltbildung (SDG 4&13) in der Stadtteilarbeit (SDG 11) statt. Im Fokus stehen Bezüge zu Gesundheit und sozialer Teilhabe.
  • Eine interne Arbeitsgruppe „Umwelt, Klima und Gesundheit“ und seit 2026 auch ein Arbeitskreis begleiten den gleichnamigen inhaltlichen Schwerpunkt (SDG 3 & 13).

Soziale Nachhaltigkeit (Arbeitgeber-Profil)

  • BGM & Mental Health: Ergonomie und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz sind durch BGM-Prozesse (Betriebliches Gesundheitsmanagement) formalisiert. Auch finden regelmäßig Unterweisungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie psychische Gefährdungsbeurteilungen statt. Weiterhin liegt ein BEM (Betriebliches Eingliederungs-Management) vor (SDG 3 & 8).
  • New Work: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns wichtig. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitenden flexible Arbeitsmodelle und mobiles Arbeiten (SDG 3 & 8).
  • Strukturiertes Onboarding: Einarbeitungsprozesse finden mit klaren Zuständigkeiten statt, um neue Mitarbeitende langfristig zu binden und die Vereinskultur zu festigen. Rollenbeschreibungen und Stellenprofile werden sukzessive definiert und an sich verändernde Rahmenbedingungen angepasst (SDG 3 & 8).
  • Transparenz: Der Beitritt zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft zeigt ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein gegenüber Spendern und öffentlichen Geldgebern (SDG 16). 
  • Gendergerechtigkeit: Die Leitungsebene ist mindestens paritätisch oder überwiegend mit Frauen besetzt. Auch durch die Nutzung geschlechtersensibler Sprache in Wort und Schrift verleihen wir diesem Verständnis Ausdruck (SDG 5).

Ökologische Nachhaltigkeit (Betriebsebene)

  • Mobilität: Dank unserer Mitarbeitenden, von denen die meisten mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, können wir unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Seit mehreren Jahren sind wir Teil der Initiative „Stadtradeln“ (SDG 3, 11 & 13).
  • Ressourcen: Wir haben unsere Publikationen weitgehend auf digitale Verbreitung umgestellt. Das Druckvolumen hat sich entsprechend in den letzten Jahren deutlich verringert (digitaler Fokus). (SDG 12 & 13)
  • Ernährung: Bei unseren Veranstaltungen achten wir konsequent auf vegetarische bzw. vegane Verpflegung, auch um CO²-Emissionen zu mindern (SDG 3, 12 & 13).
  • Baumentscheid Berlin: Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. ist seit Ende 2024 Mitglied beim Baumentscheid Berlin! Als Teil des Netzwerks setzen wir uns für den Schutz von Stadtbäumen und eine nachhaltige Stadtentwicklung ein. Damit verbinden wir Umwelt- und Gesundheitsaspekte und gestalten aktiv mit (SDG 11 & 13).

Nachhaltigkeitsstrategien von Brandenburg und Berlin

Nachhaltigkeit ist eine Querschnittsaufgabe aller Politikbereiche. Um das Thema langfristig und umfassend zu verankern, hat die Brandenburgische Landesregierung 2023 eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. 

Die Berliner Nachhaltigkeitsstrategie formuliert seit 2026 nicht nur Zielsetzungen, sondern zeigt auch konkret auf, wie Nachhaltigkeit in Berlin bereits vorangebracht wird.

Ihre Ansprechperson

Marion Amler

E-Mail

Fon: (030) 44 31 90 72



Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung

Mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (PDF, 2 MB, barrierefrei)  hat die Bundesregierung konkret dargelegt, wie diese 17 SDGs umgesetzt werden.


Das SDG-Portal für Kommunen

Wo stehen die Kommunen auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen? Auf dem SDG-Portal lassen sich SDG-Indikatoren für Kommunen entdecken. Daten zweier Kommunen können miteinander verglichen werden und es besteht die Möglichkeit, einen Bericht zu exportieren. Außerdem finden sich Ideen und Anregungen, die zur Entwicklung eigener Projekte, Konzepte oder Aktivitäten zur Umsetzung der SDGs verwendet werden können.