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Fachstelle Gerecht:Behandelt - Gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen

Diskriminierung im Gesundheitswesen ist kein Einzelfall – sie gehört für breite Teile der Bevölkerung zur alltäglichen Lebensrealität. Viele Menschen erleben im Gesundheitswesen Barrieren, Vorurteile und Ausgrenzung, zum Beispiel durch fehlende Barrierefreiheit in Praxen und Kliniken, unzureichende Sprachmittlung, stereotype Zuschreibungen in Diagnostik und Behandlung oder abwertende Kommentare. Besonders betroffen sind mehrfachdiskriminierte Menschen.  

Diskriminierung im Gesundheitswesen führt zu ungleichem Zugang zu medizinischer Versorgung – mit erheblichen Folgen für Gesundheit, Versorgungsgerechtigkeit und Vertrauen in das System. Es kommt nachweislich zu vermehrten Fehldiagnosen und Behandlungsfehlern. Diskriminierung gefährdet die Gesundheit. 

Deshalb gilt: Wer Patient*innensicherheit ernst nimmt, muss Diskriminierung erkennen, ansprechen und systematisch abbauen.  

Die Fachstelle Gerecht:Behandelt - gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen setzt sich dafür ein, institutionelle, strukturelle und interpersonelle Diskriminierung abzubauen. Unser Ziel ist es, im Berliner Gesundheitswesen diskriminierungssensible Qualitätsstandards zu etablieren, wirksame Beschwerdemöglichkeiten für Patient*innen zu stärken und Akteur*innen des Gesundheitswesens mit Antidiskriminierungsberatungsstellen sowie Community-Organisationen zu vernetzen. So entsteht ein neuer Handlungsraum für nachhaltige Veränderungen hin zu einem gerechten, inklusiven und respektvollen Gesundheitswesen in Berlin. Gesundheit ist ein Menschenrecht – und deshalb gehört Antidiskriminierungsarbeit ins Gesundheitssystem. 

Die Fachstelle gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen befindet sich seit Juni 2025 im Aufbau. Genauere Informationen zum Projekt werden zeitnah an dieser Stelle veröffentlicht.

Als Auftakt veranstaltete die Fachstelle Gerecht:Behandelt am 21.11.2025 ein Fachforum für Antidiskriminierungs-Expert*innen. Ziel war es, Wissen zu teilen in Bezug auf Diskriminierung im Gesundheitswesen, Vernetzung zu ermöglichen und gemeinsam Forderungen zu formulieren. 

Die Dokumentation zur Veranstaltung finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Projekt

Diskriminierung im Gesundheitswesen ist kein Einzelfall – sie gehört für breite Teile der Bevölkerung zur alltäglichen Lebensrealität. Viele Menschen erleben Barrieren, Vorurteile und Ausgrenzung. Dies führt zu ungleichem Zugang zu medizinischer Versorgung – mit erheblichen Folgen für Gesundheit, Versorgungsgerechtigkeit…


Kontakt

Sascha Rewald, Projektleitung

E-Mail

Fon: (030) 44 31 90 621


 

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