In den letzten sechs Monaten haben sich 665 Brandenburger*innen offiziell als Nachbarschaftshelfer*innen registrieren lassen.
Zudem bieten mittlerweile 15 gelistete Schulungsanbieter – engagierte lokale Akteure, Vereine und kleinere Unternehmen – die nötigen Vorbereitungskurse an. Über 70 Schulungen und Infoveranstaltungen wurden landesweit bereits durchgeführt. Auch Servicepunkte der Nachbarschaftshilfe sind in vielen Regionen Brandenburgs entstanden.
Hinter den Kulissen sorgt das FAPIQ-Team für die Koordination, vom zentralen Online-Portal über Hinweise zu Schulungen und Servicepunkten bis zum Nachbarschaftshilfe-Infotelefon. Damit die Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird: direkt vor Ort zu Hause.
"In unseren Schulungen begegnen uns die unterschiedlichsten Menschen, und doch gibt es einen gemeinsamen Nenner: Viele Teilnehmende haben schon in der Vergangenheit im Stillen geholfen. Umso schöner ist es, dass die Nachbarschaftshilfe dieses wertvolle Engagement nun sichtbar macht und würdigt", sagt FAPIQ-Projektleiterin Kathatrina Wiegmann.
Rund 190.000 Menschen werden in Brandenburg zu Hause gepflegt und haben Anspruch auf den Entlastungsbeitrag – aber nur rund die Hälfte nutzt ihn bisher. Die Nachbarschaftshilfe in der Pflege ist daher ein Win-Win für alle: Pflegebedürftige erhalten unkomplizierte Unterstützung im Alltag und können ihren Helfenden eine Aufwandsentschädigung zahlen, die von der Pflegekasse über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden kann.
- Alle Infos zur Nachbarschaftshilfe finden Sie unter https://nachbarschaftshilfe-brandenburg.de.
- Hier gelangen Sie zur Website der FAPIQ: www.fapiq-brandenburg.de.
- Und hier lesen Sie die Pressemitteilung des MASGZ: https://masgz.brandenburg.de/masgz/de/presse/pressemitteilungen/detail/~24-06-2026-halbzeitbilanz-hachbarschaftshelfer