Nach einem herzlichen Empfang führten Frederik Luszpinski, Bereichsleiter Familienbildung beim ASB, und Alexandra Schaub, Koordinatorin des Lokalen Bündnisses für Familie Falkensee, durch das Haus. Sie gaben Einblicke in das Zusammenspiel der verschiedenen Angebote und Förderprogramme – vom Familienzentrum über das Mehrgenerationenhaus und die Kontaktstelle Demenz bis hin zum Projekt „Partnerschaft für Demokratie“ – und zeigten, wie eng diese unter dem Dach des ASB miteinander verzahnt sind.
Im Rahmen des Rundgangs wurde unter anderem die Krabbelgruppe des Familienzentrums besucht. Sie ist nicht nur ein niedrigschwelliges Angebot der Begegnung und des Austauschs, sondern eröffnet auch Zugänge zu weiterführender Beratung in schwierigen Lebenslagen und übernimmt eine wichtige Lotsenfunktion. Zudem wurde sichtbar, wie generationenübergreifende Angebote, ehrenamtliches Engagement sowie Unterstützungsstrukturen, wie z. B. der soziale Fahrdienst, Menschen unterschiedlichen Alters erreichen und den sozialen Zusammenhalt im Sozialraum stärken.
Aus Perspektive der KNF zeigte sich, wie entscheidend verlässliche Förderstrukturen und eine gute Verzahnung auf Landes- und kommunaler Ebene sind, um solche Angebote dauerhaft zu sichern und weiterzuentwickeln. Beim anschließenden Austausch wurde die enge und wirkungsvolle Zusammenarbeit sichtbar: Gemeinsam bilden die Angebote unter dem Dach des ASB ein starkes Netzwerk für Familien in Falkensee – eine zentrale Voraussetzung, um Familien niedrigschwellig zu erreichen und Teilhabe vor Ort zu ermöglichen.
Gerade vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Haushalte wird deutlich, dass diese gewachsenen Strukturen nur mit einer langfristigen, verlässlichen Finanzierung und einer klaren politischen Priorisierung familienunterstützender Angebote erhalten und gestärkt werden können.