Es ist paradox: Gerade Familien in Armutslagen haben einen hohen Bedarf an Unterstützung und Begleitung, sind aber häufig besonders schwer mit familienunterstützenden Angeboten zu erreichen.
Die Gründe dafür sind vielfältig – sie reichen vom sozialen Rückzug über fehlende Informationen bis hin zur Ablehnung, als „arme“ und bedürftige Familie adressiert zu werden. Wie können Angebote der Familienunterstützung so gestaltet werden, dass sie diese Zugangshürden abbauen oder idealerweise gar nicht erst entstehen lassen? Auf dem Fachtag wurde diskutiert, was eine „armutssensible“ Arbeit für und mit Familien ausmacht und wie sie konkret umgesetzt werden kann. Neben fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung viel Raum für den Austausch über praktische Erfahrungen der Teilnehmenden.
Die Veranstaltung bildete der Auftakt der von der Kompetenz- und Netzwerkstelle Familie initiierten Reihe „Denken, Handeln, Wirken – Mit Familien Zukunft gestalten“.
Die Teilnahme an der Veranstaltung war kostenfrei.
| Ort | Haus Schwärzetal | Weinbergstraße 6a | 16225 Eberswalde |
| Datum | 25. März 2026 von 10.00 bis 15.30 Uhr |
| Veranstalter | Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. |
| Anmeldung: | https://mailings.gesundheitbb.de/f/96105-423107/ |