In Berlin lebt die größte vietnamesische Community Deutschlands, mit etwa 30.000 Personen die neuntgrößte migrantische Community Berlins. Und trotzdem tauchen Menschen aus Vietnam in der öffentlichen Debatte nur selten auf.
In den vergangenen Monaten gab es jedoch vermehrt öffentliche Diskussionen über Migration aus Vietnam – etwa über neu zugewanderte Auszubildende, über deren Verbleib teilweise wenig bekannt ist. Außerdem wurden Themen wie problematische Vaterschaftsanerkennungen und die Situation von Kindern, deren Anerkennung oder Status im Zusammenhang mit der Migration ihrer Eltern steht, aufgegriffen.
Mit Hang Hoang sprechen die Kolleginnen von MitWirkung über die Lebenslage von neu zugewanderten vietnamesischen Familien in Berlin, insbesondere über die Situation von Frauen und ihren Kindern. Diese leben häufig in extrem prekären Umständen und sind auf mehreren Ebenen unterversorgt: Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist erschwert, Ämter und Behörden werden oft nicht als Anlaufstellen wahrgenommen, und auch offene Angebote wie etwa Familienzentren erleben die Frauen nur selten als „ihre“ Orte.
Weitere Informationen finden Sie auf www.mitwirkung-berlin.de
16. April | 10:00–11:30 Uhr
Online via Zoom