Lange Wege zur medizinischen Versorgung, fehlende Unterstützung nach der Geburt, unflexible Betreuungsangebote und steigende finanzielle Belastungen prägen den Alltag vieler Familien in Brandenburg. Wer heute Familie lebt oder gründen möchte, steht vor strukturellen Hürden, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Es gibt viel zu tun, um Familien wirksam zu entlasten und verlässliche Perspektiven zu schaffen.
Der Beitrag von Annett Schmok im Ausschuss machte deutlich, wie wichtig es ist, die Erfahrungen von Familien ernst zu nehmen und als Grundlage für politische Entscheidungen zu nutzen. Die Ergebnisse aus dem Netzwerk senden ein unmissverständliches Signal: Brandenburg braucht familienfreundliche Strukturen, die den Alltag von Eltern tatsächlich erleichtern – nicht nur auf dem Papier.
Hendrik Nolde widmete sich im Anschluss der Situation von Pflegenden und Gepflegten. Ein großer Teil von ihnen wird ambulant versorgt. Familien sind damit ein wesentliches Rückgrat der Pflegelandschaft in Brandenburg. Auch Hendrik Nolde formulierte Bedarfe, darunter geringere bürokratische Hürden bei der Beantragung von Leistungen, Orientierung etwa durch Beratungsstellen, niedrigschwellige Anlaufstellen und alltagsunterstützende Angebote, praktische Entlastung z.B. durch ambulante Pflegedienste und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.
Für insgesamt sechs Monate ist die Aufzeichnung der 12. öffentlichen Sitzung des Ausschusses hier einsehbar: Landtag Brandenburg.
- Hier gelangen Sie zur Website des Netzwerkes Gesunde Kinder: www.netzwerk-gesunde-kinder.de/familien-brauchen-verlaessliche-strukturen
- Und hier erfahren Sie mehr zur FAPIQ: www.fapiq-brandenburg.de.