Am 3. September besuchte Sozialminister René Wilke den Servicepunkt der Nachbarschaftshilfe im MehrGenerationenHaus MIKADO von der Stiftung SPI in Frankfurt (Oder). Sylvia Euler und Ramona Schnoor von der Nachbarschaftshilfe in Frankfurt (Oder) luden zu diesem Austausch Nachbarschaftshelfende sowie Akteure aus der Quartiersarbeit ein. Vor Ort würdigte René Wilke den Einsatz der Ehrenamtlichen, die pflegebedürftige Menschen im Alltag begleiten, entlasten und ihnen ein längeres Verbleiben in der vertrauten Umgebung ermöglichen.
Seit Ende 2025 ist die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe in Brandenburg offiziell als alltagsunterstützendes Angebot anerkannt. Seitdem hat sich viel bewegt! Bereits mehr als 1.000 Personen haben sich als Nachbarschaftshelfende registrieren lassen. Beim LASV sind mittlerweile 25 Schulungsanbieter gelistet, die seit Ende Januar bereits 94 Schulungen und 42 Infoveranstaltungen durchgeführt haben (Stand 21.08.2026).
Das Online-Portal der Nachbarschaftshilfe wird von der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ) betrieben. Die FAPIQ übernimmt als Landeskoordinierungsstelle für alltagsunterstützende Angebote begleitet den Aufbau der Nachbarschaftshilfe in der Pflege und hat hierfür unter anderem ein Info-Telefon eingerichtet.